ARBOR INVEST - SPEZIALRENTEN

Spezialrenten – Definition und unser Anlageuniversum

Unter Spezialrenten verstehen wir verzinsliche Wertpapiere, die aufgrund der aktuellen Beurteilung des Emittenten oder der Ausgestaltung der Anleihebedingungen eine Unterbewertung aufweisen. Meist treten diese in Marktsegmenten auf, die noch relativ jung und daher nur von wenigen Investoren entdeckt worden sind. Oder sie gehören Marktsegmenten an, die durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden oder durch Ratingagenturen deutlich verändert werden. Spezialrenten bieten überdurchschnittliche Renditechancen bei kalkulierbaren Risiken.

Anlageziele des ARBOR INVEST - SPEZIALRENTEN (WKN: A1XEEX)

  • Kapitalerhalt nach Inflation
  • Langfristiger Vermögenserhalt unter Berücksichtigung der Kaufkraft
  • Nachhaltiger Aufbau des Vermögens mit stabilen und planbaren Erträgen
  • Partizipation an den Ertragschancen bei Spezialrenten

Managerkommentar Mai 2022

Im Mai zeigten sich die Kapitalmärkte zweigeteilt: Die zyklisch geprägten Aktienmärkte Europas und Asiens sowie Substanzwerte erholten sich von ihren heftigen Vormonatsverlusten. Der EuroSTOXX 50 stieg 1,0% an, der DAX gehörte mit einem Plus von 3,4% zu den Top-Performern. Bei chinesischen Aktien setzten die Anleger auf eine Erholung: der Shanghai Composite legte im Mai 3,4% zu. Dagegen entwickelten sich globale Wachstumswerte weiter schwach. Der Nasdaq Composite verlor 1,7% und die Technologielastigkeit des marktbreiten amerikanischen S&P
500-Index begrenzte sein Plus auf 0,6%. Die Zweiteilung wurde auch an den Anleihemärkten sichtbar: In den USA zeichnete sich eine Plateaubildung bei den Teuerungsraten ab – in Europa konnte von einem überschrittenen Inflationshöhepunkt keine Rede sein. Die Inflationsraten zogen deutlich und stärker als erwartet an. Mit Blick auf Wachstumsrisiken und einen schwächeren US-Immobilienmarkt sackten die langfristigen US-Zinsen auf 2,73% merklich ab. In der Eurozone zogen die Renditen indes an. Für zehnjährige deutsche Staatspapiere wurden 1,05% gezahlt,
italienische Papiere rentierten erstmals seit 2020 höher als ihre US-Pendants. Die abnehmende Zinsdifferenz zwischen den Währungsräumen sorgte für eine kräftige Aufwertung des Euro zum US-Dollar. Die Rohstoffmärkte verzeichneten ebenfalls starke Ausschläge: So stieg der Ölpreis um fast 12% auf über 110$ je Fass an. Die Blockade der ukrainischen Exporte über den Seeweg ließ den Weizenpreis knapp 10% anziehen. Dagegen korrigierten die Preise für Industriemetalle. Aluminium gab 5,4% nach, Kupfer war 2,4% günstiger zu erwerben. Die Makrodaten fielen in
der westlichen Welt gemischt, in China jedoch schwächer als erwartet aus. Die Null-Covid-Strategie, deren Beibehaltung von Präsident Xi bekräftigt wurde, hinterließ nachhaltige Spuren in der Wirtschaft. Die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze brachen so stark ein wie seit Beginn der Coronapandemie im Frühjahr 2020 nicht mehr. Die Neubaupreise waren den fünften Monat in Folge rückläufig und die Immobilieninvestitionen schrumpften kräftig. In den USA fiel zwar die Stimmung der Verbraucher und der Unternehmen zurück. Die Daten vom
Arbeitsmarkt überraschten aber positiv und es gab kaum Zeichen dafür, dass der US-Konsument sein Ausgabenverhalten aufgrund der hohen Preise anpasst. In der Eurozone hielt sich die Unternehmensstimmung auf hohem Niveau. Hohe Energiepreise und der Krieg in der Ukraine sorgten jedoch für einen stark rückläufigen Konsum. Die globalen Kreditrisikoprämien sind im Berichtsmonat Mai erneut gestiegen. Während die Risikoaufschläge von Unternehmensanleihen mit Investmentgrade-Qualität nur 4 Basispunkte anstiegen, weiteten sich die Spreads auf Anleihen mit spekulativem Rating um 29 Basispunkte aus. Im Gegensatz zur durchgehend negativen Kreditseite zeigte sich der Zinskomplex heterogen.
Die divergente Zinsentwicklung auf beiden Seiten des Atlantiks, die auf einem Auspreisen von Zinsanhebungen vonseiten der Federal Reserve bei gleichzeitigem Einpreisen von weiteren Zinsschritten durch die EZB basierte, belastete den US-Dollar, wodurch der EUR gegenüber dem USD zuletzt wieder Zugewinne verzeichnen konnte. Wir haben unser USD-Exposure jedoch vollständig abgesichert, wodurch wir zwar von den rückläufigen USD-Zinsen profitieren konnten, nicht aber unter der damit einhergehenden USD-Schwäche zu leiden hatten. Mit einem Verlust
per Jahresanfang von 4% liegen wir nach wie vor deutlich vor der Benchmark (-8%) und liegen weiterhin an der Peergroup-Spitze (-7%).

Aktueller Monatsbericht inkl. Managerkommentar

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