ARBOR INVEST - SPEZIALRENTEN

Spezialrenten – Definition und unser Anlageuniversum

Unter Spezialrenten verstehen wir verzinsliche Wertpapiere, die aufgrund der aktuellen Beurteilung des Emittenten oder der Ausgestaltung der Anleihebedingungen eine Unterbewertung aufweisen. Meist treten diese in Marktsegmenten auf, die noch relativ jung und daher nur von wenigen Investoren entdeckt worden sind. Oder sie gehören Marktsegmenten an, die durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden oder durch Ratingagenturen deutlich verändert werden. Spezialrenten bieten überdurchschnittliche Renditechancen bei kalkulierbaren Risiken.

Anlageziele des ARBOR INVEST - SPEZIALRENTEN (WKN: A1XEEX)

  • Kapitalerhalt nach Inflation
  • Langfristiger Vermögenserhalt unter Berücksichtigung der Kaufkraft
  • Nachhaltiger Aufbau des Vermögens mit stabilen und planbaren Erträgen
  • Partizipation an den Ertragschancen bei Spezialrenten

Managerkommentar August 2022

Starke Zinsanstiege in der westlichen Welt, schwache Konjunkturzahlen aus China und aufflammende Rezessionsängste sorgten im August dafür, dass die Kapitalmärkte ihre Juli-Gewinne wieder abgaben. Der MSCI Welt sank 4,3%. Substanzwerte hielten sich mit -3,3% besser als die hoch bewerteten globalen Wachstumstitel. Obwohl sich die US-Konsumentenpreisinflation stärker als erwartet auf 8,5% zurückbildete, signalisierte Notenbankchef Powell, dass der Leitzins weiter steigen und für längere Zeit auf höheren Niveaus bleiben werde. Viele Anleger hatte infolge von Rezessionssorgen moderatere Töne erwartet, so dass eine Flucht aus Anleihen ansetzte und der US-Dollar sich kräftig aufwertete. Die besseren Makrodaten vom Konsum, dem Industriesektor und dem Arbeitsmarkt halfen daher nicht, zumal sich der Abschwung am US-Immobilienmarkt unverändert fortsetzte. Zehnjährige US-Staatspapiere rentierten zum Monatsende 0,54% höher bei 3,19%. Unternehmensanleihen beendeten den August angesichts einer leichten Einengung der Kreditaufschläge mit einem geringeren Verlust. Auch in der Eurozone zeigte sich die Zentralbank geldpolitisch aggressiver und propagierte einen steileren Zinspfad, so dass die Anleger nun eine Leitzinserhöhung um 75 bps im September taxierten. Die Inflationsrate stieg weiter an und erreichte mit 9,1% ein neues Rekordhoch und die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe verdoppelte sich fast auf 1,54%. In Kombination mit weiter steigenden Gas- und Strompreisen und abfallender Unternehmensstimmung fielen denn die Abgaben an den großen europäischen Aktienmärkten stärker als in den USA aus. Der DAX gab 4,8% ab, der marktbreite STOXX 600-Index lag 5,3% im Minus. Deutlich besser sah es in Asien aus: Japans NIKKEI 225 konnte 1% zulegen, getrieben durch den schwachen Yen. Chinas Aktien hielten sich mit -1,6% besser. Zwar fielen die Wirtschaftsdaten schwächer aus, der Abschwung am Immobilienmarkt setzte sich fort, die Industriestimmung fiel zurück, die Produktionsaktivitäten schwächten sich ab und die Konsumenten zeigten sich vorsichtiger als prognostiziert. Jedoch lockerte Chinas Zentralbank weiter die Geldpolitik und die Regierung versprach Programme zur Stützung des Immobilienmarkts und des Konsums. Von den Wachstumssorgen wurden die Rohstoffmärkte nicht verschont. Im Angesicht steigender Realzinsen verlor der Goldpreis 3,1%. Rohöl notierte in Erwartung einer schwächeren Nachfrage 7,4% niedriger und Industriemetalle verloren zwischen 1-9 Prozent.
Unternehmensanleihen hatten im August besonders zu leiden. Denn zum steigenden Zinsniveau, das durch die zunehmende Antizipation eines 75 Basispunkte schweren EZB-Zinsschrittes ausgelöst wurde, kam in einigen Segmenten außerdem eine Ausweitung der Kreditrisikoprämien hinzu. Dort wo die Risikoaufschläge sich einer Ausweitung entziehen konnten, stagnierten sie und konnten so kein Gegengewicht zum Zinsanstieg darstellen. Nach der spektakulären Einengung vom Vormonat führte diese Doppelbelastung zu deutlichen Verlusten. Europäische Investmentgrade-Qualität verlor gar 4,25%, während sich der Hochzins-Bereich mit einem Minus von 1,25% vergleichsweise gut halten konnte. Durch unsere niedrige Duration sowie eine auf die Rahmenbedingungen ausgerichtete Sektorallokation konnte der Spezialrenten entgegen dem allgemeinen Markttrend einen Wertzuwachs von 0,5% verzeichnen.

Aktueller Monatsbericht inkl. Managerkommentar

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