ARBOR INVEST - SPEZIALRENTEN

Spezialrenten – Definition und unser Anlageuniversum

Unter Spezialrenten verstehen wir verzinsliche Wertpapiere, die aufgrund der aktuellen Beurteilung des Emittenten oder der Ausgestaltung der Anleihebedingungen eine Unterbewertung aufweisen. Meist treten diese in Marktsegmenten auf, die noch relativ jung und daher nur von wenigen Investoren entdeckt worden sind. Oder sie gehören Marktsegmenten an, die durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden oder durch Ratingagenturen deutlich verändert werden. Spezialrenten bieten überdurchschnittliche Renditechancen bei kalkulierbaren Risiken.

Anlageziele des ARBOR INVEST - SPEZIALRENTEN (WKN: A1XEEX)

  • Kapitalerhalt nach Inflation
  • Langfristiger Vermögenserhalt unter Berücksichtigung der Kaufkraft
  • Nachhaltiger Aufbau des Vermögens mit stabilen und planbaren Erträgen
  • Partizipation an den Ertragschancen bei Spezialrenten

Managerkommentar Dezember 2022

Zum Jahresschluss ließ die Risikobereitschaft der Anleger nach und rote Vorzeichen dominierten die Kapitalmärkte. Der Weltaktienindex sank um 3,9% und beendete 2022 mit einem Minus von 19,5% (in US-Dollar). Europäische und amerikanische Unternehmensanleihen mussten im Dezember ebenfalls Verluste hinnehmen, konnten sich aber besser halten als die jeweiligen Staatsanleihen. Globale Anleihen schlossen damit das schlechteste Jahr seit einem Jahrhundert ab. Obwohl die Inflationsdaten in der westlichen Welt besser als erwartet ausfielen, hoben die geldpolitischen Entscheidungsträger rund um den Globus die Zinssätze weiter an und bekräftigten ihre restriktive Geldpolitik. Auch seitens der Geopolitik gab es keine optimistischen Nachrichten: Russland setzte seine Offensive in der Ukraine unverändert fort und Putin erklärte, dass der Angriffskrieg noch lange fortgesetzt werde. Als Reaktion darauf kündigte die EU-Kommission ihr neuntes Sanktionspaket an und setzte eine Preisobergrenze für russisches Öl in Kraft. Die US-Wirtschaftsdaten fielen gemischt aus. Die Unternehmensstimmung rutschte im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor weiter ab und liegt nun deutlicher im kontraktiven Bereich. Am US-Immobilienmarkt setzte sich die Schwäche fort. Baugenehmigungen, Hausbauverkäufe und Stimmung sanken erneut. Die Häuserpreise fielen den vierten Monat in Folge. Andererseits blieb der Arbeitsmarkt unverändert stark. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,7% in der Nähe des 50-Jahrestiefs, die Anzahl neugeschaffener Stellen fiel merklich höher als erwartet aus. Den zweiten Monat in Folge überraschte die Konsumentenpreisinflation positiv. Die Gesamtrate sank auf 7,1%, die Kernrate ging auf 6,0% zurück, so dass die Fed nur mit einem 50-Basispunkte-Zinsschritt reagierte. In der Eurozone ergab sich dagegen ein positives Bild. Die Unternehmensstimmung stieg an, die Inflationsrate verringerte sich leicht, das BIP des dritten Quartals fiel besser und die Industrieproduktion wie erwartet aus. Die wichtigsten Nachrichten kamen jedoch aus China. Peking gab die schrittweise Aufhebung der Corona-Restriktionen bekannt. Die überraschende Kehrtwende dürfte auch an den immer schwächer werdenden Fundamentaldaten gelegen haben. So lagen Einzelhandel, Industrieproduktion, Außenhandel und Unternehmensstimmung im zurückliegenden November allesamt unter den Prognosen. An den Rohstoffmärkten führte die Aussicht auf eine schnellere Öffnung Chinas zur Preisstabilisierung. Die Ölpreise notierten unverändert, Gold und Kupfer zogen an.
Der Dezember im festverzinslichen Bereich rundete ein katastrophales Jahr ab: Sowohl EZB als auch die Fed untermauerten in ihren Dezember-Meetings ihre Entschlossenheit, das Inflationsniveau auf die Zielmarke von 2% zu drücken und damit den Leitzins weiter aggressiv anzuheben. Die 10-jährigen Zinsen in den USA stiegen auf Monatsbasis von 3,6% auf 3,9% und die Verzinsung von 10-jährigen Bundesanleihen stieg gar von 1,8% auf 2,6% an. Die Kreditrisikoaufschläge sowohl in Europa als auch den Vereinigten Staaten traten hingegen auf der Stelle. Infolge der deutlich ausgeprägteren Bewegung des Zinsniveaus in Europa verloren in EUR denominierte Unternehmensanleihen 1,6% (IG) und 0,5% (HY). Die Verluste von USD-Papieren fielen mit 0,2% (IG) und 0,8% (HY) moderater aus. Der Arbor-Invest Spezialrenten verlor auf Monatsbasis 0,68% an Wert.

Aktueller Monatsbericht inkl. Managerkommentar

Anlagestrategie und Fondsinformation

Verkaufsprospekt

Produktinformationsblatt (KIID)

Erläuterungen zum Produktinformationsblatt (KIID)

Halbjahresbericht

Rechenschaftsbericht

Link KAG (Axxion S.A.) w/Factsheet

Auszeichnungen

ARBOR INVEST – SPEZIALRENTEN Fonds gewinnt Goldenen Bullen

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Langfristige stabile Erträge mit einer konservativen Anlagestrategie

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