HRK Marktkommentar

Der Marktkommentar der Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung

HRK Marktkommentar - April 2022

Im April gerieten die Kapitalmärkte heftig unter Druck. Stark steigende Zinsen, neue Covid-19-Lockdowns in China, zunehmende Rezessionssorgen, weiter steigende Preise und der anhaltende Krieg in der Ukraine ließen den globalen Aktienindex MSCI World um 8,4 % abstürzen.

  • Kurse von Wachstumsaktien standen besonders unter Druck
  • Für Europas Börsen ist die Abhängigkeit von russischer Energie die Achillessehne
  • Chinas Wirtschaft und Kapitalmarkte sind Hauptquelle der Anlegersorgen
  • Die US-Wirtschaft schrumpft überraschend, doch der Arbeitsmarkt boomt unverändert
  • In der Eurozone spüren die Verbraucher den stärksten Gegenwind
  • Gute Unternehmensdaten gehen im schwierigen Makroumfeld unter
  • Rohstoffpreise leiden unter den Wachstumssorgen

HRK Marktkommentar - März 2022

Volatile Kapitalmärkte, rasant steigende Zinsen und neue Höchststände der Energierohstoffe kennzeichneten den März. Dennoch konnten sich die Aktienmärkte von ihren Tiefständen zum Monatsanfang deutlich absetzen. Neben geld- und geopolitischen Risiken stand die Sorge vor einem Wachstumseinbruch Chinas im Fokus.

  • Keine rasche Lösung des Ukrainekriegs in Sicht
  • Europas Börsen leiden besonders unter der Erwartung einer baldigen Rezession
  • Rasant steigende Preise setzen die EZB unter Zugzwang
  • Die US-Börsen können sich bei anhaltend kräftigem Wirtschaftswachstum absetzen
  • Chinas Null-Covid-Politik fordert Opfer an den dortigen Kapitalmärkten
  • Rohstoffpreise und US-Dollar tendieren weiter aufwärts

HRK Marktkommentar - Februar 2022

Der Großangriff Russlands auf die Ukraine traf die Kapitalmärkte hart. Der Weltaktienindex MSCI World in Euro verlor 2,7%, globale Unternehmensanleihen guter Qualität fielen 2,1% und die Rohstoffpreise schossen nach oben.

  • Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine löst den Zinsanstieg als Hauptsorge der Anleger ab
  • Sichere Häfen profitieren – aber die Sorge um die Inflation lässt Staatsanleihen nicht steigen
  • Rohstoffpreise explodieren, weil weitreichende Lieferengpässe befürchtet werden
  • Solide US-Konjunkturindikatoren spielen keine Rolle mehr
  • Auch in Europa steigen die Preise unverändert weiter an
  • Chinas Regierung steuert geldpolitisch gegen die Wachstumskrise an


HRK Marktkommentar - Januar 2022

Ungewohnt aggressive Töne der amerikanischen und europäischen Zentralbank zur Zinspolitik und Inflationsentwicklung, zunehmende geopolitische Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, deutlich steigende Renditen kurzlaufender Staatsanleihen und vorsichtige Ausblicke der berichtenden Unternehmen sorgten für die schlechteste Monatsentwicklung der Aktienmärkte seit der Finanzkrise 2009.

  • Überraschend aggressive Rhetorik der westlichen Notenbanken belastet die Aktienmärkte
  • Wachstumswerte mit heftigem Kursrutsch – Substanztitel halten sich
  • Geopolitische Spannungen und leere Lager lassen die Öl- und Gaspreise explodieren
  • Auch die Eurozone ächzt unter hoher Inflation
  • Chinas Konjunktur fängt sich nur langsam
  • Die gute Berichtssaison unterstützt die Märkte nur geringfügig

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