HRK Marktkommentar

Der Marktkommentar der Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung

HRK Marktkommentar - Dezember 2022

Zum Jahresschluss ließ die Risikobereitschaft der Anleger nach und rote Vorzeichen dominierten die Kapitalmärkte. Der Weltaktienindex sank um 3,9 % und beendete 2022 mit einem Minus von 19,5 % (in US-Dollar). Europäische und amerikanische Unternehmensanleihen mussten im Dezember ebenfalls Verluste hinnehmen, konnten sich aber besser halten als die jeweiligen Staatsanleihen. Globale Anleihen schlossen damit das schlechteste Jahr seit einem Jahrhundert ab. Der US-Dollar setzte seine Abwertung zum Euro fort und notierte zum Jahresende knapp über 1,06.

  • Die wichtigsten Notenbanken behielten ihren restriktiven Zinserhöhungskurs bei
  • Der Ukrainekrieg geht mit unverminderter Härte weiter und führt zu neuen Sanktionen
  • Arbeitsmarkt und Konsum stützen die US-Wirtschaft weiterhin
  • In der Eurozone hellt sich das fundamentale Bild leicht auf
  • Paukenschlag in China – Das Land gibt seine Null-Covid-Politik überraschend auf


HRK Marktkommentar - Oktober 2022

Die Hoffnung auf einen gemäßigteren Zinsstraffungszyklus in den westlichen Volkswirtschaften und eine besser als be-fürchtete US-Quartalsberichtssaison sorgten im Oktober trotz meist schwächerer Konjunkturindikatoren für eine Erholung der Kapitalmärkte. Der Weltaktienindex in US-Dollar stieg um 7,1 %, angeführt von globalen Substanzwerten, deren Kurse um 9,6 % nach oben schossen. Globale Staatsanleihen notierten – nach einer wahren Achterbahnfahrt – zum Monatsende relativ unverändert.

  • Die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmen sinkt
  • In den USA bleiben Konsum und Arbeitsmarkt Garanten für das Wirtschaftswachstum
  • Europas Kapitalmärkte entwickeln sich trotz schwacher Konjunkturdaten positiv
  • Großbritanniens Wirtschaft strauchelt
  • Internationale Anleger kehren China den Rücken
  • Saudi-Arabien sorgt mit Ölproduktionskürzung für einen Affront

HRK Marktkommentar - September 2022

Die Angst vor einer globalen Rezession und zu hohen Zinsen traf die Kapitalmärkte im September mit voller Wucht. Der globale Aktienindex MSCI World gab um 9,5 % nach. Globale Investmentgrade-Anleihen fielen um 5,1 % und der Ölpreis stürzte um fast 11 % ab. Der US-Dollar fungierte in den zunehmend volatileren globalen Währungsmärkten als sicherer Hafen und wertete 2,5 % zum Euro auf. Gold konnte seine Sicherheitsfunktion mit einem Abschlag von 3 % im September nicht erfüllen.

  • US-Kapitalmärkte verlieren überdurchschnittlich stark
  • Die US-Zentralbank behält ihren rasanten geldpolitischen Straffungskurs bei
  • US-Fundamentaldaten zeigen eine Eintrübung, jedoch keine Rezession an
  • In der Eurozone springt die Inflation über die Zehn-Prozent-Marke
  • Großbritanniens neue Regierung sorgt für Chaos an den heimischen Anleihemärkten
  • Chinas Konjunktur stabilisiert sich, doch die Währung verfällt zunehmend

HRK Marktkommentar - August 2022

Starke Zinsanstiege in der westlichen Welt, schwache Konjunkturzahlen aus China und aufflammende Rezessionsängste sorgten im August dafür, dass die Kapitalmärkte ihre Juli-Gewinne wieder abgaben. Der MSCI Welt sank 4,3 %. Sub-stanzwerte hielten sich mit -3,3 % besser als die hoch bewerteten globalen Wachstumstitel.

  • Die US-Notenbank zeigt sich überraschend aggressiv in Bezug auf den Zinserhöhungspfad
  • Gute US-Konjunkturdaten helfen nicht, denn am Immobilienmarkt stehen die Zeichen auf Rezession
  • Die Europäische Zentralbank schürt Zinssorgen der Anleger
  • Schwache Wirtschaftsindikatoren und politisch unruhige Gewässer belasten in
    der Eurozone
  • Asiens Börsen halten sich dank niedrigerer Inflation und staatlicher chinesischer
    Stützung besser
  • Rohstoffmärkte werden vom Abwärtssog erfasst

HRK Marktkommentar - Juli 2022

Die Kapitalmärkte erholten sich im Juli von ihren Jahrestiefs. Der Weltaktienindex stieg 7,9 % an. Wachstumsaktien übernahmen die Führung, ihr globaler Index zog um 11,5 % an. Der Welt-Substanzwerteindex verbesserte sich dagegen nur um 4,4 %. US-Aktien entwickelten sich stärker als die europäischen Pendants. Der S&P-500 stieg um 9,1 %, der technologielastige Nasdaq Composite verbuchte einen Aufschlag von 12,4 %. Von den großen Ländern der Eurozone setzte sich Frankreich mit +8,9 % an die Spitze der Gewinner, während Spaniens IBEX 35 den Juli nur mit einem mageren Plus von 0,7 % beendete. Der Deutsche Aktienindex rangierte mit 5,5 % im Mittelfeld.

  • Die Anleihemärkte erholen sich trotz neuer Inflationshochs und massiven Zinserhöhungen
  • Die Zentralbanken der Industrieländer sind auf aggressivem geldpolitischen Straffungskurs
  • An den Aktienmärkten schienen die schlechten Nachrichten des Julis bereits eingepreist
  • China hat mit Lockdown-Folgen und einem kränkelnden Immobilienmarkt zu kämpfen
  • An den Rohstoffmärkten hielten sich Rezessionsängste und Angebotsengpässe die Waage
  • Lichtblick US-Quartalsberichtssaison

HRK Marktkommentar - Juni 2022

Heftige Verluste prägten die Kapitalmärkte im Juni. Ängste vor einer globalen Rezession, unvermindert steigende Infla-tionsraten, der aggressive geldpolitische Tenor der westlichen Notenbanken und der andauernde Krieg in der Ukraine ließen Aktien-, Anleihen- und Rohstoffmärkte einbrechen.

  • Die westlichen Aktienmärkte verlieren massiv – doch Chinas Aktien stemmen sich gegen den Trend
  • Verluste historischen Ausmaßes prägten die Anleihemärkte im Juni
  • Rohstoffpreise schließen sich dem Abwärtstrend an
  • Rezessionssorgen dominieren das Bild
  • Leitzinserhöhungen vieler Notenbanken beunruhigen die Anleger

HRK Marktkommentar - Mai 2022

Im Mai zeigten sich die Kapitalmärkte zweigeteilt: Die zyklisch geprägten Aktienmärkte Europas und Asiens sowie Sub-stanzwerte erholten sich von ihren heftigen Vormonatsverlusten. Der Euro STOXX 50 stieg 1,0 % an, der DAX gehörte mit einem Plus von 3,4 % zu den Top-Performern. Bei chinesischen Aktien setzten die Anleger auf eine Erholung: der Shanghai Composite legte im Mai 3,4 % zu.

  • Die Erholung der Aktienmärkte war nicht gleichverteilt: Wachstumswerte blieben schwach
  • Die anhaltend hohe Inflationsraten zwingen die Notenbanken zu aggressiverem Tempo
  • Rohstoffmärkte korrigieren mit zunehmenden Wachstumssorgen
  • Chinas Konjunkturdaten enttäuschen, doch die Regierung steuert wirtschaftspolitisch dagegen
  • In der westlichen Welt bröckelt die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmen zusehends

HRK Marktkommentar - April 2022

Im April gerieten die Kapitalmärkte heftig unter Druck. Stark steigende Zinsen, neue Covid-19-Lockdowns in China, zunehmende Rezessionssorgen, weiter steigende Preise und der anhaltende Krieg in der Ukraine ließen den globalen Aktienindex MSCI World um 8,4 % abstürzen.

  • Kurse von Wachstumsaktien standen besonders unter Druck
  • Für Europas Börsen ist die Abhängigkeit von russischer Energie die Achillessehne
  • Chinas Wirtschaft und Kapitalmarkte sind Hauptquelle der Anlegersorgen
  • Die US-Wirtschaft schrumpft überraschend, doch der Arbeitsmarkt boomt unverändert
  • In der Eurozone spüren die Verbraucher den stärksten Gegenwind
  • Gute Unternehmensdaten gehen im schwierigen Makroumfeld unter
  • Rohstoffpreise leiden unter den Wachstumssorgen

HRK Marktkommentar - März 2022

Volatile Kapitalmärkte, rasant steigende Zinsen und neue Höchststände der Energierohstoffe kennzeichneten den März. Dennoch konnten sich die Aktienmärkte von ihren Tiefständen zum Monatsanfang deutlich absetzen. Neben geld- und geopolitischen Risiken stand die Sorge vor einem Wachstumseinbruch Chinas im Fokus.

  • Keine rasche Lösung des Ukrainekriegs in Sicht
  • Europas Börsen leiden besonders unter der Erwartung einer baldigen Rezession
  • Rasant steigende Preise setzen die EZB unter Zugzwang
  • Die US-Börsen können sich bei anhaltend kräftigem Wirtschaftswachstum absetzen
  • Chinas Null-Covid-Politik fordert Opfer an den dortigen Kapitalmärkten
  • Rohstoffpreise und US-Dollar tendieren weiter aufwärts

HRK Marktkommentar - Februar 2022

Der Großangriff Russlands auf die Ukraine traf die Kapitalmärkte hart. Der Weltaktienindex MSCI World in Euro verlor 2,7%, globale Unternehmensanleihen guter Qualität fielen 2,1% und die Rohstoffpreise schossen nach oben.

  • Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine löst den Zinsanstieg als Hauptsorge der Anleger ab
  • Sichere Häfen profitieren – aber die Sorge um die Inflation lässt Staatsanleihen nicht steigen
  • Rohstoffpreise explodieren, weil weitreichende Lieferengpässe befürchtet werden
  • Solide US-Konjunkturindikatoren spielen keine Rolle mehr
  • Auch in Europa steigen die Preise unverändert weiter an
  • Chinas Regierung steuert geldpolitisch gegen die Wachstumskrise an


HRK Marktkommentar - Januar 2022

Ungewohnt aggressive Töne der amerikanischen und europäischen Zentralbank zur Zinspolitik und Inflationsentwicklung, zunehmende geopolitische Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, deutlich steigende Renditen kurzlaufender Staatsanleihen und vorsichtige Ausblicke der berichtenden Unternehmen sorgten für die schlechteste Monatsentwicklung der Aktienmärkte seit der Finanzkrise 2009.

  • Überraschend aggressive Rhetorik der westlichen Notenbanken belastet die Aktienmärkte
  • Wachstumswerte mit heftigem Kursrutsch – Substanztitel halten sich
  • Geopolitische Spannungen und leere Lager lassen die Öl- und Gaspreise explodieren
  • Auch die Eurozone ächzt unter hoher Inflation
  • Chinas Konjunktur fängt sich nur langsam
  • Die gute Berichtssaison unterstützt die Märkte nur geringfügig

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