HRK Marktkommentar der Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung.

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Wir in der Presse

HRK Marktkommentar

Der Marktkommentar der Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung

HRK Marktkommentar Oktober 2017

Die Aktien- und Anleihemärkte der westlichen Welt erlebten im Oktober einen goldenen Herbst. Starke Konjunkturdaten aus Europa, China und den USA, neue Hoffnungen auf eine US-Steuerreform, die Fortführung der ultraleichten Geldpolitik in der Eurozone, hervorragende Quartalsergebnisse der US-Technologieunternehmen und eine rege Fusions- und Akquisitionstätigkeit trieben die Kurse.

  • Neue Steuerreform-Hoffnungen und Quartalsergebnisse befeuern US-Aktienkurse
  • Eurozone: Gute Konjunkturdaten vertreiben den Katalonien-Kater
  • Japans Anleger feiern nach Parlamentswahlen
  • EZB-Entscheidung zur ultraleichten Geldpolitik lässt Peripherie-Anleihen boomen 
  • Rohstoffpreise im zyklischen Aufwind
 

HRK Marktkommentar September 2017

Im historisch gesehen schwierigen Börsenmonat September gewannen die Aktienmärkte deutlich an Boden. Besonders Euro-pa stand nach starken Wirtschaftszahlen, der Rating-Heraufstufung Portugals und einem harmlosen EZB-Treffen in der Anle-gergunst. Dabei legte der DAX mit einem Plus von 6,8 % am stärksten zu, Frankreichs und Italiens Hauptindizes kletterten um mehr als vier Prozent. Belastet durch das anstehende Unabhängigkeitsreferendum Kataloniens stieg der spanische IBEX 35 da-gegen nur leicht um 0,8 %, während Großbritanniens FTSE-100-Index unter dem starken Pfund litt und sogar 0,8 % verlor. Ins-gesamt legte der marktbreite STOXX 600-Index um 3,8 % zu. Gewinne verbuchten auch der amerikanische S&P-500-Index mit +1,9 % und der japanische NIKKEI 225 mit +3,6 %.

  • Kräftiges Kursplus im "schwierigen" September
  • Konjunkturdaten: Licht und Schatten in den USA und Japan
  • Robuste Fundamentaldaten aus der Eurozone, während China vor dem Parteitag schwächelt
  • US-Notenbank überrascht Anleiheinvestoren und hilft dem US-Dollar
  • Rohölpreise mit deutlichem Aufschlag - Goldpreis unter Druck

HRK Marktkommentar August 2017

Im August hatten die Kapitalmärkte einige Belastungen zu verkraften. Dazu gehörten insbesondere der wieder aufflammende Nordkoreakonflikt, die chaotischer agierende US-Regierung, ein steigendes handelspolitisches Konfliktpotenzial und der an-haltend starke Euro. So überdeckten die politischen Sorgen erneut das positive volkswirtschaftliche und Unternehmensum-feld.

  • Politisches Chaos im Weißen Haus und Sorgen um Handelsbeschränkungen belasten
  • Das volkswirtschaftliche Umfeld bleibt eine stabile Stütze für die Aktienmärkte
  • Positive Berichtssaison: US-Unternehmen schlagen sich besser
  • Europäische Gemeinschaftswährung weiter in der Anlegergunst
  • Staatsanleihen und Gold profitieren vom unsicheren politischen Umfeld
 

HRK Marktkommentar Juli 2017

Der Höhenflug des Euro war der dominierende Einflussfaktor auf die Kapitalmärkte im Juli. Auf handelsgewichteter Basis wer-tete die Gemeinschaftswährung knapp 3 % auf. Der US-Dollar fiel auf ein Zwei-Jahres-Tief zum Euro, der Schweizer Franken markierte den niedrigsten Stand seit Aufgabe der Euro-Bindung im Januar 2015. Dies belastete besonders exportorientierte Titel und rückte die bislang positiv verlaufende Berichtssaison und die soliden volkswirtschaftlichen Daten in den Hintergrund.

  • Die Währung dominiert die Kapitalmärkte 
  • US-Aktienmärkte mit neuen Höchstständen, Europa schwächelt  
  • Stärkeres globales Wachstum, aber auch zunehmende Warnsignale
  • Vorsichtigere Haltung der US-Notenbank - aber Mario Draghi überrascht die Märkte
  • Europas und Chinas volkswirtschaftliche Daten überraschen positiv
  • Rekordverdächtiger Start in die US-Berichtssaison
  • Die Dollarschwäche treibt die Rohstoffpreise

HRK Marktkommentar Juni 2017

Die Kapitalmärkte standen im Juni ganz im Bann der Geldpolitik. Die vierte Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed um 25 Ba-sispunkte auf 1,0 % - 1,25 % war Mitte Juni weithin erwartet worden. Zwar zeigte die Ankündigung, fällige Wertpapiere über rund 10 Mrd. US-Dollar nicht mehr zu reinvestieren, den restriktiveren Kurs der US-Zentralbank. Sie bereitete den Anlegern aber keine Kopfschmerzen, nachdem die Fed klarstellte, dass die Änderung ihrer Bilanzpolitik nicht als aktives geldpolitisches Instrument zu werten sei. Kontinuität strahlten die Entscheidungen der englischen, der Schweizer und der japanischen No-tenbank aus. Nach den Parlamentswahlen in England, die für die britischen Konservativen enttäuschend endeten und die poli-tischen Unsicherheiten verstärkten, hielt die Bank of England am Leitzins von 0,25 % fest. Die Schweizer Nationalbank beließ den Leitzins bei - 0,75% und auch die ultraleichte Politik der Bank of Japan erfuhr keine Änderung. Die Europäische Zentralbank überraschte dagegen die Märkte.

  • Kapitalmärkte im Griff der Geldpolitik 
  • Starke Marktreaktionen auf Draghis Rede  
  • Europas Börsen fallen - doch in Asien steigen die Kurse
  • Das konjunkturelle Bild liefert nur wenig neue Impulse
  • Politische Entwicklungen finden kaum Beachtung
 

HRK Marktkommentar
Mai 2017

Die Wahl des europafreundlichen Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten und steigende Umfragewerte seiner Bewegung „En Marche!“ für die kommenden Parlamentswahlen nach sehr positiv aufgenommenen ersten Tagen haben in Europa für Aufbruchstimmung gesorgt. Diametral stellt sich die Situation in Übersee dar. Die Krise um US-Präsident Donald Trump infolge der Verbindungen seines Teams zu Russland und der Weitergabe geheimer Informationen verschärfte sich und die Trump-Administration lieferte nach wie vor keine Details zur „größten Steuerreform aller Zeiten“ und den angekündigten Infrastrukturprogrammen. So stellen die Anleger zunehmend in Frage, wann und ob mit einer Entlastung von Konsumenten und Unternehmen und folgenden positiven Effekten noch zu rechnen ist. In Südamerika kommt Brasilien nicht zur Ruhe: der Korruptionsskandal weitete sich auf die brasilianische Staatsführung und Interimspräsident Temer aus. Dies ließen den Aktienmarkt und die Währung einbrechen.

  • Geopolitische Risikofront: Entspannung in Europa - Ernüchterung in den USA
  • Die ausgesprochen positive Quartalsberichtssaison verdrängt die Sorgen 
  • Gute Stimmung und attraktive Unternehmenslandschaft lassen Aktienmärkte haussieren
  • Realismus an den Rentenmärkten und die Renaissance des Euro
  • Ölpreise erneut im Rückwärtsgang


HRK Marktkommentar
April 2017

Die Umfragen haben Recht behalten: Emmanuel Macron hat die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen mit knappem Vorsprung gewonnen. Macrons Chancen, in der Stichwahl am 7. Mai gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen zum jüngsten Präsidenten Frankreichs gewählt zu werden, stehen sehr gut. Verharrten die marktbreiten Aktienindizes in den ersten drei Aprilwochen in der Warteposition, reagierten die Kapitalmärkte auf das Ergebnis des neben der anlaufenden Berichtssaison wichtigsten kursbestimmenden Ereignisses ausgesprochen positiv. Der DAX markierte ein neues Allzeithoch knapp unter 12.500 Punkten und schloss den April mit einem Plus von 1,0 % ab. Getrieben von der positiven Wertentwicklung des Bankensektors der Eurozone konnte der Euro STOXX 50 sogar um 1,7 % zulegen.

  • Französische Präsidentschaftswahl beflügelt Aktienbörsen
  • Berichtssaison zum ersten Quartal 2017 läuft sehr positiv an
  • Macrons Erstrundensieg sorgt für Stimmungswechsel am Rentenmarkt und stärkt den Euro
  • Rohstoffpreise im Rückwärtsgang


 

HRK Marktkommentar
März 2017

Im März konnten sich die europäischen Aktienmärkte mit kräftigen Gewinnen deutlich von ihren seitwärts laufenden
US-amerikanischen Pendants abkoppeln. Während die US-Indizes von Fragezeichen über den künftigen wirtschaftspolitischen Kurs der Trump-Administration gebremst wurden, führten abnehmende politische Risiken, eine verbesserte Stimmung und solide Fundamentaldaten vor allem an den Aktienmärkten der Euro-Peripherie zu einem Kursfeuerwerk.

  • Achterbahnfahrt an den Rentenmärkten
  • US-Aktienindizes treten auf der Stelle
  • Europäische Aktienmärkte im Aufwind
  • Japanische und chinesische Aktien im Rückwärtsgang
  • US-Dollar mit temporärer Schwäche, Ölpreise kippen



HRK Marktkommentar
Februar 2017

Getrieben von guten Fundamentaldaten, einer erfreulichen Unternehmensberichtssaison und der Aussicht auf Steuersenkungen und Investitionsprogramme in den USA haben die Aktienmärkte ihre Gewinnserie im Februar ausgebaut. In den USA kletterten die Notierungen auf Rekordhochs, der marktbreite S&P 500 stieg um 3,7%. Starke Einzelhandelsumsätze, gute Zahlen vom Häusermarkt und die anhaltend euphorische Stimmung stützten. Obgleich der Präsident Trump erneut Details zu seinen Steuerplänen schuldig blieb, honorierten die Anleger den wirtschafts- und konsumfreundlichen Kurs des US-Präsidenten mit Vorschusslorbeeren.

  • Europäischer Aktienmarkt kommt in Schwung
  • Chinesische Aktien im Aufwind, Japan enttäuscht
  • Rentenmärkte trotzen (noch) der Zinserhöhungsdiskussion
  • US-Dollar und Goldpreis mit Stärke



 

HRK Marktkommentar
Januar 2017

Nach dem steilen Anstieg im Dezember verzeichneten die Kapitalmärkte einen gemischten Auftakt ins neue Jahr. Die US-Börsen starteten erfreulich, der S&P 500 legte um 1,8, der Dow Jones Industrial um 0,5 Prozent zu. Ursache waren gute Unternehmenszahlen und eine weiterhin moderat positive Wirtschaftsentwicklung. Hinzu kommt eine anhaltend positive Stimmung unter den US-Unternehmen und Konsumenten: Die Einkaufsmanagerindizes im verarbeitenden Gewerbe und Dienstleistungssektor legten weiter zu, das Konsumentenvertrauen hielt sich auf hohem Niveau.

  • Gemischtes Bild in Europa
  • Japan etwas schwächer, China überrascht
  • Euro mit kurzfristiger Erholung
  • Stabile Rohstoffmärkte








HRK Markt- und
Konjunkturausblick 2017

Auch 2016 blieb das Geschehen an den Märkten äußerst herausfordernd. Die expansive Geldpolitik der Notenbanken in Europa, Japan und den USA, die ungelöste Schulden- und Wirtschaftskrise in den Mittelmeerländern, die unsichere Zukunft über die konjunkturelle Entwicklung in China, stark schwankende Rohstoffpreise und das anhaltende schwach bleibende globale Wirtschaftswachstum sorgten auch im vergangenen Jahr für zum Teil erhebliche Verunsicherung und Verwerfungen.

Rückblick 2016:

  • Politische Ereignisse sorgen für Überraschungen
  • Expansive Geldpolitik stützt die Aktienmärkte
  • Auf und Ab bei Anleihen
  • Gold- und Ölpreis ziehen an
  • Euro/Dollar-Kurs nahe der Parität

Ausblick 2017:

  • Der globale wirtschaftliche Aufschwung
  • US-Wirtschaft auf moderatem Erholungskurs
  • China, ein Hort der Stabilität?
  • EZB: Garant der Eurozone
  • Japan am Tropf des Wechselkurses
 

HRK Marktkommentar
November 2016

Der November war ein weiterer, politisch geprägter und turbulenter Monat an den internationalen Finanzmärkten. In den vergangenen Monaten haben wir an dieser Stelle häufig geschrieben, dass die Börsen derzeit eher durch politische Ereignisse als durch ökonomische Faktoren getrieben werden. Die Reaktionen auf den Wahlsieg Trumps stellte aber alles in den Schatten, was in den vergangenen Jahren diesbezüglich zu beobachten war. Wurde Trump vor der Wahl von der angelsächsischen Finanzaristokratie noch als eines der größten Übel für den Welthandel und die Kapitalmärkte gehandelt, gab es am Tag nach der Wahl eine komplette Kehrtwende in der Gesinnung. 

  • Verluste bei dividendenstarken Qualitätsaktien 
  • Zinswende nicht in Sicht
  • Goldpreis dürfte wieder steigen

HRK Marktkommentar
Oktober 2016

Als richtungslos kann man die Entwicklung vieler Anlagemärkte seit August bezeichnen. Auch im Oktober gab es keine tief-greifenden Veränderungen oder neue Erkenntnisse, welche die Marktteilnehmer zu größeren Veränderung Ihrer Allokation veranlasst hätten. Dies war insbesondere auf den internationalen Aktienmärkten zu beobachten. Auf der Suche nach Gründen für diese lethargische Entwicklung kommt man immer wieder zum gleichen Ergebnis: die Aktienmärkte sind dank Liquidität der Notenbanken und des dadurch entstehenden Anlagedrucks scheinbar gut abgesichert, während für eine deutliche Aufwärtsbewegung der entscheidende Impuls fehlt.

  • Brexit belastet kaum 
  • Noch weit entfernt vom Inflationsziel
  • Gute Aussichten für Rohstoffe
  • Aktienmärkte: Volatile Aufwärtsbewegung erwartet
 

HRK Marktkommentar
US Wahl 2016

Die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten hat die Börsen auf dem falschen Fuß erwischt. Nach einer extrem schwachen Eröffnung konnte sich der DAX im Laufe des Tages zwar wieder erholen und drehte mit Eröffnung der US Börsen sogar wieder ins Plus. Dennoch bleibt die Frage: Was bedeutet der Wahlausgang für Anleger?

  • Ein unberechenbarer Präsident
  • Verschuldung wird weiter zunehmen
  • Mannschaft hinter Trum?
  • Protestwahl und deren mögliche Folgen








HRK Marktkommentar
September 2016

Nervosität macht sich breit an den Kapitalmärkten. Neben den seit Monaten andauernden Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung der US-Notenbank rückt die US-Präsidentschaftswahl immer mehr ins Zentrum der Diskussionen. Märkte
reagieren oft empfindlich auf Unsicherheiten. Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten, steht für das Establishment und sie würde wahrscheinlich Obamas Politik annähernd fortführen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die überwiegende Mehrzahl der Investoren einen Sieg Clintons klar begrüßen würde. Trotz ihres leichten Vorsprungs gegenüber Donald Trump ist das Rennen immer noch offen. Historisch hat ein schwacher Aktienmarkt im Vorfeld der Wahlen meist einen Sieg der
Oppositionspartei angedeutet. Vielleicht ist das Rennen doch enger als viele derzeit unterstellen.

  • Nervosität an den Kapitalmärkten 
  • Weltweite Verschuldung steigt
  • Langfristige Zinsen bleiben niedrig
  • Aktienmärkte: Volatile Aufwärtsbewegung erwartet
 

HRK Marktkommentar
August 2016

Es waren ruhige Wochen im August an den internationalen Finanzmärkten. Viele Anlageklassen haben sich kaum bewegt. Die Weltwirtschaft wächst weiterhin nur schwach und Politik und Notenbanken rätseln, welche Unterstützungsmaßnahmen als nächstes ergriffen werden sollen. Der Ruf nach fiskalpolitischen Maßnahmen wird bereits lauter. Aus unserer Sicht bedarf es aber einer handfesten Krise, bevor die Staaten mit großen Ausgabenprogrammen zu Hilfe eilen. Außer den Zentralbanken scheinen die meisten Wirtschaftsteilnehmer mittlerweile erkannt zu haben, dass expansive Geldpolitik zwar in Krisenzeiten helfen kann, aber kontraproduktiv wirkt, wenn Sie - wie derzeit - extrem exzessiv betrieben wird.

  • Ruhige Wochen an den Finanzmärkten
  • Renditen für Staatsanleihen bleiben niedrig
  • Jagd nach Rendite lässt Aktienmärkte steigen
  • Rohstoffmärkte: Gold als sicherer Hafen wieder gefragt


HRK Marktkommentar
Juli 2016

Trotz vieler Risiken und Gegenwinde wie Brexit, Terror und Krise der italienischen Banken ist die Stimmung an den internati-onalen Kapitalmärkten überraschend gut. Vor allem der Bankensektor sollte in normalen Zeiten die Risikoaversion der Markt- teilnehmer erhöhen. Mehr denn je stehen Europas Finanzinstitute unter Druck: eine zu niedrige Eigenkapitalausstattung, ein gigantischer Berg an zu befürchtenden Kreditausfällen und eine aufgrund Niedrigzinsen und Regulierung schwache Ertragsaussicht haben viele Aktienkurse von Banken dramatisch einbrechen lassen.

  • Groteske Auswirkungen auf die Rentenmärkte
  • Neue Höchstwerte an den Aktienmärkten
  • Rohstoffmärkte: Anleger setzen zur Absicherung auf Gold





 

HRK Marktkommentar
Juni 2016

Die Briten haben sich am 23. Juni mehrheitlich dafür entschieden, die Europäische Union zu verlassen. Da die Kapitalmarktteilnehmer aufgrund von Umfragen und Wettquoten mit einem Verbleib gerechnet hatten, fiel die Reaktion heftig aus: Die Aktienmärkte wie auch das britische Pfund brachen ein; sichere Häfen wie deutsche und amerikanische Bundesanleihen sowie Gold waren stark gesucht.

  • Anleihenmärkte: Weiter abwärts mit den Renditen
  • Aktienmärkte: Britische Unternehmen profitieren
  • Gold: Deutlicher Anstieg dank der Krise


HRK Marktkommentar
Mai 2016

Die Sorgen der Anleger um die Verfassung der Weltwirtschaft haben sich im Mai etwas reduziert. Zur Beruhigung beigetragen haben solide Wachstumszahlen aus Europa und für China zeichnet sich ein stabiles zweites Quartal ab. Die USA hingegen kann die hohen Erwartungen hinsichtlich eines sich beschleunigenden Aufschwungs weiterhin nicht erfüllen. Vielmehr würde uns eine deutliche Abschwächung im zweiten Halbjahr dort nicht überraschen.

  • Solide Wachstumszahlen sorgen für etwas Beruhigung an den Kapitalmärkten
  • Anleihe-/Aktien- und Rohstoffmärkte


 

HRK Marktkommentar
April 2016

Die Anleger an den internationalen Finanzmärkten waren im April weniger pessimistisch als zuvor. Dazu trug bei, dass die chinesische Führung die Kreditvergabe ausweitet und das Budgetdefizit erhöht – diese Kombination könnte die wirtschaftliche Situation im Reich der Mitte kurzfristig stabilisieren. Offiziellen Angaben zufolge wuchs die Wirtschaft in China zum Jahresauftakt um 6,7 Prozent, was einer geringen Verlangsamung entspricht. Andere Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass die Konjunktur wieder an Schwung gewonnen hat.

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  • Leichter Optimismus macht sich breit 
  • Anleihemärkte: Keine schlechten Aussichten 
  • Aktienmärkte: Risiken in den USA nehmen zu 
  • Rohstoffmärkte: Der Boden ist gefunden


HRK Marktkommentar
März 2016

Nach den starken Rückschlägen der ersten beiden Monate konnten sich die Aktienmärkte im März erholen. Vor allem Konjunkturdaten, die etwas besser als erwartet ausfielen, stärkten das Vertrauen der Anleger – inzwischen zeichnen einige Stimmungsindikatoren ein besseres Bild als noch vor einigen Wochen. Harte Daten aus Europa fürs erste Quartal zeigen zudem, dass eine deutliche Abschwächung des Wachstums nicht unmittelbar bevorsteht. Allerdings ist die US-Wirtschaft mit wenig Schwung ins neue Jahr gestartet, was die Gefahr weiterer Enttäuschungen birgt. Insgesamt bleiben wir daher bei unserer Einschätzung einer vor sich hin dümpelnden Weltwirtschaft.

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  • Notenbanken befeuern Erholung im März
  • Anleihen: Expansive Geldpolitik zündet neue Stufe 
  • Aktien: Nach Kursanstieg spürbar höher bewertet
  • Rohstoffe: Gold steht im Fokus
 

HRK Marktkommentar
Februar 2016

Auch im Februar zeigten sich die internationalen Kapitalmärkte sehr nervös. Den teils dramatischen Kurskorrekturen an den Aktien-, Kredit- und Rohstoffmärkten in den ersten beiden Wochen folgte in der zweiten Monatshälfte jedoch eine ebenso deutliche Erholung.

Stück für Stück nehmen Investoren die strukturelle Deflation im produzierenden Gewerbe zur Kenntnis. Sie äußert sich in Überkapazitäten und fallenden Preisen, die sich sukzessive negativ auf die Unternehmensergebnisse auswirken.

  • Märkte bleiben in hohem Maß nervös
  • Anleihen: Kursgewinne dank Flucht in die Sicherheit
  • Aktien: Sorgenfalten bei den Anlegern
  • Rohstoffe: Vor allem Gold glänzt wieder

HRK Marktkommentar
Januar 2016

Der Start ins Börsen-Jahr 2016 hätte wohl kaum dramatischer ausfallen können: Neben den Aktien- und Rohstoffmärkten kamen auch weite Teile der Anleihemärkte deutlich unter Druck. Die sich anbahnende Zahlungsbilanzkrise in China sorgte zusammen mit einem Abflachen der US-Konjunktur für Nervosität unter den offenbar überraschten Investoren. So konnte die chinesische Notenbank trotz massiver Interventionen nur mit viel Mühe eine unkontrollierte Abwertung des Renmimbi verhindern...

  • Finanzmärkte reagieren kaum noch auf Notenbanken
  • Anleihen: Auf in die sicheren Häfen!
  • Aktien: Vor allem Zykliker unter Druck 
  • Rohstoffe:
    Ursache oder Kollateralschaden?